Konflikte online lösen? Geht das? Coach Thorsten Visbal ist überzeugt davon. Im Podcast „Coaching to go“ habe ich mit Thorsten über unsere Erfahrungen gesprochen. Im Blogbeitrag lesen Sie die wichtigsten Punkte des Gespräches zusammen mit weiteren Tipps zum Umgang mit der Konfliktklärung online.

 

Thorsten Visbal führt zusammen mit Svenja Hofert die Teamworks GTQ GmbH. Seit Jahren hilft er Teams in Konfliktsituationen. Der Profi weiß, dass in der Coronakrise viele Konflikte unbearbeitet geblieben sind. Es dominiert mitunter der Glaubenssatz, dass dies vom Homeoffice aus nicht aufzuarbeiten ist. Schließlich sitzen sich die Menschen nicht gegenüber. Sie teilen nicht denselben Raum.

Diesem Glaubenssatz begegnet Coach Christa-Marie Münchow  in ihrer Arbeit mit Führungskräften und Teams auch immer wieder. Die Konsequenz daraus kann – meist nach einem zunächst subtil beginnenden Prozess – eine kühlere, manchmal gestaute Atmosphäre sein. Ein sich nicht mehr einander zuwenden. Dadurch sinkt die Kommunikationsqualität, wie auch das Wohlgefühl. Ungeklärte Konflikte behindern den FLOW und machen den Alltag anstrengend. Dennoch zögern sowohl Teammitglieder als auch die Führungskräfte, das online anzusprechen. Der Grund: „Das geht ja online nicht.“

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Alte Glaubenssätze
Thorsten Visbal aber sagt, es geht trotzdem. Es gibt keinen Grund, Dinge nicht anzugehen. Strikte Glaubenssätze müssen allerdings womöglich erst mal umformuliert werden, zum Beispiel von einem „Das geht nicht“ hin zu einem „Bestimmte Konflikte können auch online gelöst werden“. Es geht also auch um die innere Haltung. Diese gelockerte innere Haltung hilft meist schon, um nächste Schritte anzugehen.

Tipp Nr. 1

Überprüfen Sie doch einmal Ihre Glaubenssätze zum Thema und wählen dann einen veränderten Glaubenssatz aus. Dieser sollte Ihnen mehr Handlungspielraum ermöglichen.

Technikstress ein Problem
Die Profis wissen allerdings auch, dass sowohl Führungskräfte als auch Teammitglieder aufgrund der notwendigen Technik zusätzliche Aufgaben in der virtuellen Begegnung zu bewältigen haben. Zwischenzeitlich haben sich zwar die meisten daran gewöhnt, dennoch funktioniert die Technik nicht immer wie gewünscht. Dadurch entsteht Technikstress. Natürlich ein zusätzlicher Punkt, den es beim Vorgehen zu berücksichtigen gilt.

Thorsten Visbal moderiert online Klärungsprozesse im Team. Er trifft immer häufiger auf Teams, die ihre Kameras seit einigen Monaten nicht mehr anhatten. Sie wissen auch nicht um die genaue Nutzung der verschiedenen Tools. Mitunter entsteht darüber dann sogar Aggressivität, die aufgefangen werden darf, um eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Insgesamt hat sich natürlich auch die Rolle der moderierenden Coaches in Richtung Technik-Mentor erweitert. Doch auch viele Coaches selbst fühlen sich in Sachen Technik mitunter noch überfordert, so Christa-Marie Münchow.

Tipp Nr. 2

Wenn Sie selbst online Konflikte klären, sorgen Sie zunächst mit Humor und Geduld dafür, dass alle im Online-Meeting auch technisch gut ankommen und das alles, was Sie online technisch benutzen (z.B. interaktives Whiteboard) auch von allen gut beherrscht wird. Um Konflikte zu bearbeiten, braucht es einen sicheren Rahmen. Klären Sie auch vorher die Regeln z.B. „Bitte die Kamera an“. Sich gut sehen und hören können, ist die Basis für Verstehen. Das erst schafft die Grundlage für eine gute Arbeitsatmosphäre. Wenn Sie selbst im Konflikt emotional „mit drinstecken“, dann ist ein externer Moderator oder Coach eine gute Idee.

Ziel ist Linderung

Thorsten Visbal ist es in seiner Arbeit wichtig, in Konfliktsituationen auch online an Linderung zu arbeiten. Er verspricht also nicht, innerhalb weniger Stunden alles in Luft aufzulösen. Im Podcast „Coaching to go“ erklärt er, wie er online vorgeht. Er führt zunächst einmal Einzelgespräche mit jedem Teammitglied, das ins Coaching geht. Früher hat er dafür weite Reisen unternommen. Heute ist es ein Knopfdruck, und er ist in Verbindung. In den Einzelgesprächen hört Thorsten Visbal, was die Menschen bewegt und wie sie die Situation sehen. Er bittet sie, auf einer Skala von eins bis zehn einzuschätzen, wie groß die Konflikte sind oder wie die Stimmung im Team ist. Die Einzelgespräche wertet der Profi aus, bevor er später in Teamworkshops geht. Hier präsentiert er verschiedene Charts, aber auch Arbeitsthesen. Das Team überlegt, an welchen Thesen gearbeitet werden soll. In Breakout-Rooms tun sich dann kleinere Gruppen zusammen, um zu diskutieren. Die Aufgabe ist es, die These zu widerlegen oder zu bestätigen.

Tipp Nr. 3

An der Linderung zu arbeiten, ist eine nützliche innere Haltung, die Druck herausnimmt. Was Sie noch vom Profi mitnehmen können, ist zum Beispiel das Abfragen der Themen und die Bitte, die Stärke der Konflikte auf einer Skala von 1-10 einzuschätzen. Das geht z.B. anonym gut mit Mentimeter (https://www.mentimeter.com/) oder in MS Teams mit Forms. So haben Sie dann bereits Thesen, an denen Sie mit dem Team arbeiten können. Visualisierungen helfen grundsätzlich beim „sich verstehen“.

Online andere Bedürfnisse
Beide Coaches wissen, dass online andere Bedürfnisse da sind. So nimmt die Konzentration beispielsweise schneller ab. Die Konsequenz für Thorsten Visbal als Profi: Er arbeitet deshalb eher in Halbtages-Workshops statt in Tages-Workshops. Auf seinen Workshops schaut er dann gemeinsam mit dem Team, woran es hakt. Ist es das Teamverständnis, eine Dysfunktion des Vertrauens oder gibt es keine gemeinsamen Ziele? Nach zwei Monaten trifft er sich mit dem Team erneut.

Tipp Nr. 4:

Vom Profi können Sie mitnehmen, den Workshop beispielsweise die Themenbearbeitung lieber kürzer und dafür in mehreren Schritten zu machen. Zwischen den Terminen können auch schon Lösungen überdacht und angewendet werden.

 

Ein Jetzt statt ein Hier
In Teams gibt es immer Dynamiken aufgrund von Zugehörigkeit, Beziehung oder Einfluss, so der Coach. Die Teammitglieder verorten sich zueinander. Beziehung hat immer auch eine räumliche Komponente. So ist es bereits Teil der Dynamik, wer nimmt wo im Raum Platz und wer sitzt neben wem. Das spielt in Präsenz eine große Rolle. Online gibt es kein gemeinsames Hier, da die Menschen in unterschiedlichen Räumen sitzen. Es gibt nur ein Jetzt. Christa-Marie Münchow nutzt als Coach online verschiedene Möglichkeiten, um auch das abzubilden. Beispielsweise wird auf dem Whiteboard ein runder Tisch gemalt und gefragt, wer sich wo hinsetzen möchte. Das macht tatsächlich einen Unterschied im Gefühl der Beteiligten. Eine weitere gute Möglichkeit ist auch das Online-Systemboard (https://www.online-systembrett.com/), das intuitiv und einfach zu bedienen ist.

Es ist auch möglich, gemeinsam einen virtuellen Raum zu entwickeln, indem ein gemeinsamer Hintergrund verwendet wird. Dazu suchen sich die Teammitglieder aus mehreren Möglichkeiten ein Hintergrundbild für den Klärungsworkshop aus und laden dieses alle hoch. Das schafft gleich eine andere Atmosphäre, weil etwas Verbindendes erlebbar wird. Das hat noch einen weiteren Vorteil, weil dieser Raum neutral und noch nicht mit „negativen“ Vorerfahrungen emotional belegt ist. Dieser Hintergrund sollte dann auch nur für die Konfliktklärung genutzt werden.

Das geht auch mental, ohne Hintergrundbilder. Hierfür können die Teammitglieder sagen, wie sie sich ihren gemeinsamen Raum in ihrer Fantasie vorstellen. Sie schildern, wo vielleicht Licht hereinkommt, wie der Raum ausgestattet ist oder wo es später etwas zu essen gibt. Thorsten Visbal findet so etwas hilfreich. Allerdings würde er einen Workshop, in dem Konflikte geklärt werden sollen, nicht mit dieser Aufgabe beginnen. Hier würde er erst mal eine Frage zum Konflikt stellen.

Tipp Nr. 5

Fragen Sie sich, wie könnten Sie in dem virtuellen Workshop ein gemeinsames Raumerleben schaffen. Wichtig dabei ist, dass kein zusätzlicher Technikstress entsteht. Das Gespräch und die Begegnung und auch die Linderung des Konfliktes stehen im Vordergrund.

 

Noch mehr Tipps

Wie auch Humor bei Konfliktklärungen helfen kann? Das hören Sie in Folge 74 von „Coaching- to- go“. Klicken Sie hier und sichern Sie sich viele weitere Tipps.

Zwölf  Tipps, um auch in Krisen in der eigenen Kraft zu bleiben

Gibt es ein Rezept, wie wir gut durch die Coronakrise kommen? Resiliente Menschen tun sich leichter. Das weiß Businesscoach Christa-Marie Münchow. Sie hat zwölf Tipps, was Menschen tun können, um sich zu stärken und Stress besser bewältigen zu können.

Die Coronakrise ist eine Herausforderung für Millionen Menschen in Deutschland. Nichts ist, wie es war. Manche Menschen fühlen sich seit Monaten ohnmächtig. Andere meistern die Zeit trotz großer Herausforderungen gut. In so einer Krise spielt die Resilienz eines Menschen eine große Rolle.

Resilienz bedeutet, seine psychische Gesundheit in schwierigen Lebensumständen aufrecht zu erhalten oder auch rasch wiederherstellen zu können. Resiliente Menschen können mit Krisen umgehen, ohne dass es sie ihre Gesundheit kostet. Christa-Marie Münchow hat zwölf Punkte ausgemacht, die Menschen zu mehr Resilienz verhelfen können. Denn Resilienz ist zu Teilen auch erlernbar. Die zwölf Punkte zeigen: Zum einen können die Menschen viel für sich selbst tun. Zum anderen können wir auch etwas tun, um uns gegenseitig zu unterstützen.

Erster Tipp: Bewahren Sie Ihre emotionale Stabilität
In schwierigen Situationen ist es wichtig, sich auf positive Emotionen und Erlebnisse zu konzentrieren. Dies ist beispielsweise mit einem Dankbarkeits-Tagebuch möglich, mit dem wir uns jeden Abend fragen „Worüber habe ich mich heute gefreut?“ oder „Wofür bin ich heute dankbar?“. Viele Menschen neigen stattdessen dazu, sich zu fragen, was schiefgelaufen ist und nicht geklappt hat.

Zweiter Tipp: Realistisch optimistisch sein
Es hilft, den Blick auf das zu lenken, was geht anstatt auf das, was nicht geht. Realistisch optimistisch zu sein, heißt, Dinge anzuerkennen und diese nicht wegtuschieren zu wollen. „Eher in Lösungen zu denken als in Problemen, ist eine ganz hohe Fähigkeit, um resilient zu sein und zu bleiben“, sagt Christa-Marie Münchow aus ihrer Erfahrung.

Dritter Tipp: Arbeiten Sie an Ihrer Selbstwirksamkeit
Wenn Menschen selbstwirksam sind, dann haben sie den Eindruck, Situationen gestalten zu können. Sie glauben also nicht, dass dies eh alles unnütz ist. In Krisensituationen ist es gut, sich zu fragen, was die eigenen Stärken sind. Was können wir gut? Wer ist für mich da? Was könnte mir helfen? Christa-Marie Münchow: „Die Energie geht weg, wenn wir glauben, wir können nichts ausrichten. Die Energie steigt, wenn wir schauen, was wir alles haben.“

Vierter Tipp: Akzeptieren Sie, was nicht veränderbar ist
Wichtig ist es, mit Niederlagen so umzugehen, dass es uns nicht die eigene Selbstwirksamkeit kostet. „Es geht nicht immer alles gut. Nicht jedes Projekt klappt. Nicht jede Anstrengung wird belohnt“, sagt die Trainerin. Wichtig ist, dies zu akzeptieren und nicht daraus zu machen „Ich kann das nicht“ oder „Bei mir klappt das nicht“.

Fünfter Tipp: Achten Sie auf Ihre Energie
Es gibt Dinge, die uns Energie rauben. Manche können wir nicht ändern, andere ja. Diese gilt es zu identifizieren. So kann es sein, dass ständige E-Mails, Chat-Nachrichten oder Telefonanrufe uns immer wieder rausreißen aus dem, was wir eigentlich tun wollen. Fokuszeiten können helfen, in denen wir uns ausschließlich auf eine Sache konzentrieren. Auch mal fünf Minuten überhaupt nichts zu tun, dankt uns unser Körper und unser Gehirn. Es lernt so besser.

Sechster Tipp: Haben Sie ein positives Bild von sich selbst
Es ist gut, sich so zu akzeptieren, wie man ist. Mit allen Stärken und Schwächen und sich trotzdem gut zu finden. „Üben Sie sich in Selbstwertschätzung und in Selbstfürsorge“, so Christa-Marie Münchow. Dazu gehört, sich für Fehler nicht fertigzumachen beziehungsweise sich auch zu fragen, was einem gut tut. Außerdem sollten wir einmal in uns hineinhören. Wie reden wir eigentlich mit uns selbst? Konstruktiv, unterstützend, stärkenorientiert, fürsorglich? Oder „Jetzt hast du es wieder nicht geschafft. Kein Wunder.“

Siebter Tipp: Gegenseitige Unterstützung
Resilienz entsteht auch, wenn wir uns gegenseitig unterstützen. Verständnis, Rückhalt und Trost spenden Kraft. Indem wir empathisch sind und uns kooperativ helfen, können wir Krisen meistern. Wichtig ist dabei aber, immer auch auf seine eigenen Grenzen zu achten. Wenn wir uns für andere aufopfern und leer laufen, entsteht keine Resilienz.

Achter Tipp: Gestalten Sie Kommunikation positiv und konstruktiv
Jeder Mensch möchte, dass seine Bedürfnisse und er selbst gesehen werden. Entsprechend können im Austausch Reaktionen wie Wut, Frustration oder eben auch Kooperation entstehen. Es ist wichtig, seine Anliegen wertfrei und ohne Vorwürfe zu äußern, sodass für den anderen auch Raum bleibt und ein Dialog entsteht. Unterstützend wirkt auch, wenn wir den anderen fragen, was ihm wirklich wichtig ist oder was bei ihm los ist.

Neunter Tipp: Achten Sie auf psychologische Sicherheit im Team
Jeder von uns will in einem Team oder in der Familie und im Freundeskreis als Mensch anerkannt werden. Machen wir Fehler und fürchten, dafür einen auf den Hut zu bekommen, so geraten wir aus dem Gleichgewicht. Wir kriegen dann auch schon mal etwas in den falschen Hals. Fehler und Verletzlichkeit dürfen als etwas anerkannt werden, was ganz normal passiert. Es gilt zu schauen: Was machen wir nun daraus? Dieses Verständnis sorgt für Entspannung. Menschen fühlen sich anerkannt und sicher. Missverständnisse werden vermieden. Auch das macht resilient.

Zehnter Tipp: Erkennen Sie Energiefresser und identifizieren Sie Kraftquellen
Was für jeden Einzelnen gilt, gilt auch untereinander in Teams. Es ist wichtig, Energiefresser aufzuspüren. Das kann zum Beispiel ein Meeting nach dem anderen sein oder zu knappe Deadlines. Daneben ist es wichtig, seine Kraftquellen zu identifizieren und bewusst in den Tag einzubauen. Hier ist es von Bedeutung, offen mit seinen Bedürfnissen umzugehen.

Der elfte Tipp für mehr Resilienz ist, Sinn in dem zu finden, was wir tun und erleben. Daran können wir wachsen und unsere Resilienz stärken. Hier gilt es allerdings – und das ist der zwölfte Tipp -, sich keinenDruck zu machen, sondern an Kleinigkeiten dran zu bleiben und sich an den Erfolgen zu freuen.

Tipp:

Sie wollen mehr über das Thema wissen? Dann hören Sie in den Podcast „Coaching to go“ (Folge 66 und 67) hinein. Christa-Marie Münchow erklärt, was Resilienz ist und wie wir sie sowohl für uns selbst als auch im Team stärken können. Zwölf Tipps werden ausführlich erklärt. https://coaching-to-go.space

Quelle : Pressemitteilung vom 01.03.2021

Mit Selbstcoaching Ressourcen und das eigene Potenzial entdecken

Keine Einnahmen, wackelige Jobs: In Krisenzeiten fällt es uns mitunter schwer, die eigenen Potenziale zu sehen. Mit der Selbstcoachingmethode „Sternmomente“ können wir das ändern.

Businesscoach Christa-Marie Münchow arbeitet in der Nähe von Berlin und weiß: Unsere Emotionen und auch der Körper werden davon gesteuert, wie wir über eine Situation nicht nur denken, sondern wie wir sie bewerten. Dies bringt uns zu weiteren Gedanken, Gefühlen und körperlichen Zuständen. Befinden wir uns in einer schwierigen Zeit, ist es gut, einen stärkenden Blick auf sich zu haben – sprich seine Ressourcen zu sehen.

Christa-Marie Münchow empfiehlt, auf die „Sternmomente“ im Leben zu schauen, um die eigenen Potenziale zu erkennen. Es geht wie folgt: Wir brauchen dafür eine halbe Stunde bis Stunde Zeit. Diese können wir mit Musik oder in Stille oder mit einem Spaziergang verbringen. Wichtig ist, einmal tiefer in sich einzutauchen. Denn das, was wir mit der Methode finden wollen, sind Schätze oder eben „Sternmomente“. Und die sind nicht sofort verfügbar, weil unsere Aufmerksamkeit noch im Alltag hängt.

„Sternmomente“ sind Momente in unserem Leben, die uns innerlich erfüllt haben. Das können kleine und große Dinge gleichermaßen sein. Viele Menschen denken dann beispielsweise an die Geburt ihrer Kinder. Oder an eine Situation im Job, in der sie eine besondere Verbindung oder ein Gefühl von FLOW erleben konnten. Manchmal sind es auch traurige Momente wie Trennungen oder Verluste, die wir später dennoch als sinnhaft erleben. Wirkliche „Sternmomente“ markieren das besondere Gefühl: „Das ist mir wichtig in meinem Leben“ – unabhängig, ob es wertvoll oder schmerzvoll war, was wir erlebt haben.

Ein Schlüsselmoment für meine Coaching Kundin war die Erkenntnis, dass alle Sternmomente tatsächlich eine Verbindung hatten, die ihr vorher nicht bewusst war. In dem Moment fand sie den Schlüssel für Ihren neue beruflichen Richtung. Der neue Weg war auf einmal naheliegend. Das hat ihr Kraft für die nächsten Schritte gegeben.

Schlüssel für den Beruf

 

 

 

 

 

 

Christa-Marie Münchow empfiehlt, die „Sternmomente“ seines Lebens auf ein Blatt Papier zu schreiben und diese zum Beispiel mit einem Symbol, einer Farbe oder auch einer Jahreszahl zu versehen. Danach dürfen wir nach Verbindungen zwischen den Ereignissen suchen und uns fragen: „Wenn diese Sternmomente so wichtig sind für mich, wer bin dann ich? Was sagen diese Momente über mich, über mein wirkliches Sein, über die Essenz von mir?“ Dadurch können innere Kraftquellen entdeckt und reaktiviert werden.

Wichtig bei dieser Selbstcoachingmethode: All das darf leicht und spielerisch sein. Es geht nicht um den schweren Blick, sondern darum, durch die Struktur hindurch einen Blick auf sich selbst zu erhaschen, der vielleicht anders ist als üblich. Christa-Marie Münchow: „Aus meiner Sicht betrachten Sie Ihr höchstes Potenzial und die Möglichkeiten, die sich für die Zukunft ergeben.

Tipp:
Sie wollen mehr über das Thema wissen? Dann hören Sie in den Podcast „Coaching to go“ (Folge 65) hinein. Christa-Marie Münchow erklärt die Selbstcoachingmethode „Sternmomente“. Sie erfahren, wie Sie einen tieferen Blick auf sich selbst bekommen und so Ihre Potenziale erkennen.

https://coaching-to-go.space/podcast-nr-65-sternmomente-in-ihrem-leben/

Quelle: Pressemitteilung Februar 2021 zum Podcast Nr. 65. Fotos: Depositphotos: Sergey Khakimullin, Rouanet Vanessa, Ratz Attila

So schaffen Sie in Projekten gute Atmosphäre

– Zwei Eiswürfel und ein Baby? Richtig! Das steht für den Song „Ice Ice Baby“ von Vanilla Ice. Mit Emojis Songs erraten, das macht nicht nur Spaß. Es kann die Projektarbeit erfolgreicher machen.

Das wissen Businesscoach Christa-Marie Münchow und Erfolgsmentor Tobias Lienhard aus ihrer Arbeit. Sie setzen Methoden wie diese ein, um Teams auch am Bildschirm zusammenwachsen zu lassen. Im Podcast „Coaching to go“ sagt Tobias Lienhard: „Wenn ich das Geschäftsführern oder Abteilungsleitern erzähle, die gucken mich ja erst mal an wie ein Pferd.“ Doch der Erfolgsmentor ist sich sicher: „Das ist die Würze, die es braucht, um ein Team auch über Hunderte Kilometer gemeinsam aufzubauen und aufeinander zuzugehen.“ Die Menschen sollen Spaß haben, es sollen echte Begegnungen entstehen.

Tobias Lienhard empfiehlt, zu Beginn eines Meetings nicht nur Songs zu raten. Er nimmt sich mit seinem Team auch Zeit, um Stadt-Land-Fluss zu spielen oder Bilder zu malen. Es geht ihm darum, dass Menschen miteinander lachen. Sie sollen aufeinander zugehen. „Dies ist der Moment, den die Menschen genießen“, ist er sich sicher. Doch gerade in der Coronakrise ist so etwas nicht selbstverständlich, weiß Christa-Marie Münchow: „Genau so etwas wird aktuell weggelassen. Die Leute stürzen ins Online-Meeting rein oder kommen gar zu spät. Das Mikro funktioniert womöglich nicht gleich. Und dann geht es auch sofort los.“

Tobias Lienhard hingegen sagt: „Wir warten manchmal sogar mit dem Warm-up, weil wir wissen, es kommt noch jemand.“ Denn er will diese Methode nicht zur Überbrückung der Zeit verstanden wissen. Er setzt sie bewusst ein, um Verbindung und einen besonderen Spirit zu schaffen. Es geht um positive Energie.

Die Viertelstunde zu Beginn ist wertvoll, so der Erfolgsmentor. Die braucht es in Projekten, damit es runder läuft. Er kennt noch viele weitere solcher Methoden, sagt aber auch: „Das funktioniert nur, wenn auch eine bestimmte Grundhaltung den Menschen gegenüber da ist.“ Seine lautet: „Ich bin gut, und du bist gut. Jeder bringt etwas mit in das Team hinein. Jeder hat Fähigkeiten, die wertvoll sind. Und keiner will dem anderen etwas Böses.“ Er lobt daher auch gern beziehungsweise sagt auch für kleine Dinge einfach mal Danke – auch vor großem Publikum.

Gute Projektarbeit braucht aber nicht nur unterhaltende Warm-ups. Wichtig ist beispielsweise auch, bei einem Stillstand oder bei einem Notfall Bewegung hineinzubringen. Dies klappt beispielsweise mit der Methode „15% Solutions“. Hier überlegen die Teammitglieder, was sie selbst sofort tun können, damit es ein Schrittchen vorangeht und es der Gruppe am nächsten Tag ein bisschen besser geht. Jeder nennt etwas, was in seinem Einflussbereich liegt. Das ist eine Methode aus den Libertin Structures und hier finden Sie mehr dazu :

https://www.liberatingstructures.de

Wichtig ist im Laufe des Projekts auch nicht unbedingt, jeden Meilenstein, der auf dem Papier notiert wurde, zu erreichen. Entscheidend ist, was erreicht werden konnte, so die beiden Trainer. Welche Methoden es auf diesem Weg noch gibt? Das erfahren Sie im Podcast „Coaching to“: https://coaching-to-go.space/podcast-nr-60-echte-begegnungen-statt-projektgenerve/

Sie möchten selbst ein interaktives Begegnungstool mit uns ausprobieren?

Für Kurzentschlossene : am 29.12.2020 um 15.00 Uhr können Sie mit Tobias Lienhard, Birgit Mallow und Christa-Marie Münchow die interaktive Plattform https://www.wonder.me kennenlernen und dieses Jahr mit viel Spaß und Leichtigkeit abschließen. Kostenfrei. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.

Hier ist der Link zum Event auf Linkdin :https://www.linkedin.com/events/online-gemeinsam-erlebespa-leic6747238604805808128/

oder auf Xing: https://www.xing.com/events/online-gemeinsam-erlebe-spass-leichtigkeit-3235467

Alles Gute für Sie und Ihre Projekte

wünscht Ihnen Christa-Marie Münchow

Mit Spaß und Freude zu mehr Effizienz

Ein Online-Meeting mit einem Wildbiber auf der Jagd oder einem Amor in Action? Was verrückt klingt, ist Impro. Es hilft, vor den Bildschirmen für Bewegung und Freude zu sorgen und ganz nebenbei die Effizienz zu steigern. 

Businesscoach Christa-Marie Münchow weiß, dass Online-Meetings den Menschen viel abverlangen. Vor dem Bildschirm fehlen wichtige Wahrnehmungskanäle. Die Menschen können sich nicht komplett sehen, sich nicht direkt spüren. Zudem ist das Schauen in die Kamera anstrengend und nicht jedermanns Sache. Mit kleinen Kniffen aber lassen sich diese Treffen auflockern. Spezialistin dafür ist Wiebke Wimmer, die seit 1997 Impro-Schauspielerin ist und in Online-Seminaren zeigt, wie Coaches oder Unternehmen Leichtigkeit in den digitalen Raum bringen können. Allerdings spricht sie vor den Teilnehmern nicht von Impro-Theater. Denn das ist für viele eine Hemmschwelle.

Wiebke Wimmer: „Impro meint ja spontan und ungeplant. Und Theaterspielen heißt, im Mittelpunkt zu stehen. Für viele klingt das bedrohlich. Wenn man das Wort nennt, dann kriegen die Leute Angst.“ Daher lädt die Impro-Schauspielerin die Menschen ein, indem sie sagt: „Lassen Sie uns doch einfach mal was ausprobieren. Es ist vielleicht ungewöhnlich, doch vertrauen Sie mir.“ Wenn sie dann loslegt, bilden die Menschen spontan Wortketten oder lassen ihren Körper zur Statue werden. Der andere findet einen Begriff dafür, und so werden Online-Meetings von einem Wildbiber oder Amor bereichert.

Ganz wichtig: Egal, was der andere tut oder zeigt. Es wird nie bewertet. Alles endet zum Beispiel mit einem „Richtig, danke!“. Einen bewertungsfreien Raum zu schaffen, ist für gute Meetings wichtig, sagt Christa-Marie Münchow. Coacht sie Führungskräfte, dann nennt sie Rollenspiele auch lieber Gesprächssimulationen. Es nimmt den Menschen die Sorge, beschämt zu werden oder sich lächerlich zu machen.

Impro im Online-Meeting einzusetzen, sorgt nicht nur für großen Spaß. Es stärkt mehrere Dinge, so die Expertinnen. Zum einen verbessert es die Kommunikationsfähigkeit, denn die Teilnehmer müssen aktiv zuhören und Impulse spontan aufgreifen und austauschen. Gleichzeitig verbessert es die Selbstwahrnehmung oder den Selbstwert. Die Menschen werden mit eigenen innerlichen Glaubenssätzen konfrontiert und können an ihnen arbeiten. Zudem erhöht Impro die Resilienz, ist Christa-Marie Münchow überzeugt. Das meint, schwierige Lebenssituationen und Unplanbares gut zu meistern. Denn Impro sorgt dafür, dass die Menschen angstfreier werden.

Daneben ganz besonders wichtig: Impro steigert die Effizienz in Online-Meetings, sagen die Trainerinnen. Spaß und Freude verändern bei den Menschen etwas. Sie sind dann stärker darin, Inhalte aufzunehmen und zu lernen. Zudem passiert etwas nahezu Magisches: Die Barriere, die der Bildschirm darstellt, kann abgebaut werden. Die Menschen verbinden sich, sie haben das Gefühl, sie sind im selben Raum. Sie schaffen etwas gemeinsam, und das schweißt zusammen. Unsicherheit und Stress weichen, die Menschen werden leistungsstärker. Somit ist das Spiel ein Wegbereiter für Effizienz. Freude und Effizienz in Meetings schließen sich nicht aus.

Wiebke Wimmer (links) und Christa-Marie Münchow (rechts)

Stichwort: Impro

Impro steht für Improvisationstheater. Hierbei gibt es keinen vorgegebenen Text. Die Schauspieler empfangen aus dem Publikum Stichworte oder Themen und setzen sie spontan auf der Bühne um. Dadurch kommen sie absolut in die Gegenwart, sind im Kontakt mit dem Gegenüber und mit sich selbst. Sie lassen sich auf Unplanbares und Unvorhergesehenes ein und folgen ihrer Freude am Spiel. Die Bewegung stammt aus Nordamerika und dem englischsprachigen Raum, in Deutschland gibt es Impro-Theater seit Mitte der 1990er Jahre.

 

Tipp: 
Sie wollen mehr über das Thema wissen? Dann hören Sie in den Podcast „Coaching to go“ (Folge 55) hinein. Christa-Marie Münchow und Wiebke Wimmer erklären, wie Sie mit Impro ein Meeting auflockern. Sie erfahren, wie Sie Menschen dafür gewinnen und selbst Schüchterne ins Boot holen. Hier der Link zum Audio: https://coaching-to-go.space/podcast-episode-55/  Und ein kleines Video, das zwei Impro-Übungen zeigt:https://vimeo.com/473060040 

Fotonachweis: Marcus Glahn/Julia Aßmann

Keine Zeit ?
Gerade wieder erlebt. Junge Führungskräfte reden 15 Minuten darüber, wie nervig es ist, dass es so viele Online-Meetings gibt und sie nicht zum arbeiten kommen. Mein Ansatz : dann ändert das ….. schien zu verwirren. Das ist doch nicht einfach änderbar? Doch, die Zeit die wir schenken oder auch ausgeben – denn es ist auch eine Ausgabe, bestimmen wir selbst. Fremdbestimmung gibt es natürlich, doch mich überzeugt diese Argument nicht gänzlich. Es ist auch eine Entscheidung sich der Fremdbestimmung hinzugeben und dabei stehenzubleiben. Der aktuelle Podcast beschäftigt sich mit einem Text, der vor über 100 Jahren geschrieben wurde und auch jetzt mehr denn je aktuell ist. Neben der Inspiration und dem neuen Blick auf das Wesentliche gibt es im Podcast auch ein konkretes Selbstcoachingtool, wie Sie auf Ihre Zeitlandschaft schauen können. Jenseits von Zeitmanagement. Mit dem Blick Ihrer Seele und mit dem Blickwinkel auf Ihr ganzes Leben. Wer es eilig hat : Der Podcast hat 11 Minuten. Hier finden sie den Podcast und können dann über Apple Podcast, Spotify oder andere Plattformen hören, auch mehrmal. Gute Inspiration und Zeit für Sie und alle und alles, was Ihnen wichtig ist.
https://coaching-to-go.space/podcast-episode-53/

Für diejenigen von Ihnen, die lieber den Text lesen, hier ist er für Sie:

Gedicht von Mario de Andrade

(San Paolo 1893-1945) Dichter, Schriftsteller, Essayist und Musikwissenschaftler.
Einer der Gründer der brasilianischen Moderne.
________________________

*Meine Seele hat es eilig.*

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.
Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten isst sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, begann es, sie wirklich zu genießen.
Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.
Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen , die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.
Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.
Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.
Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.
Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.
Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.

@ urban_light
Depositfotos

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind.
Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.
Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.
Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.
Es ist das, was das Leben lebenswert macht.
Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren.
Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.
Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden.
Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.
Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.
Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

Warum Pünktlichkeit auch im Online-Meeting wichtig ist

„Ich muss noch schnell was essen“ – Kommt dieser Satz, fängt ein Online-Meeting schon mal 20 Minuten später an. Ungünstig für den, der bereits vor dem Bildschirm sitzt. Gemeinsame Regeln sind auch für diese Treffen wichtig, sagen Businesscoach Christa-Marie Münchow und Trainerin Isabel Schürmann. Sie haben Tipps, wie Chefs, Mitarbeiter und Kollegen den Austausch übers Internet erfolgreich gestalten.

Wer in den vergangenen Monaten im Homeoffice gearbeitet und Meetings online gemacht hat, kennt es bestimmt: Mitunter sind Kollegen einfach mal unpünktlich oder aber sie behaupten, ihre Kamera sei kaputt. Manche bitten nach dem Zuspätkommen um ein kurzes Update. Das stört nicht nur in dem Moment das Treffen. Es bringt auch das größere Ziel in Gefahr – nämlich, dass alle Beteiligten später mit einem guten Gefühl das Meeting verlassen und es nicht unproduktiv empfinden.

Businesscoach Christa-Marie Münchow und Trainerin Isabel Schürmann sagen:  New Work heißt nicht, dass jeder online machen kann, was er will. Doch statt starrer Regeln braucht es hier insbesondere Achtsamkeit und Umsicht. Gut ist es, vor dem Austausch auf sein Gegenüber einzugehen. Schafft er es, zu einer bestimmten Uhrzeit am Computer zu sitzen? Kann ein Zeitpuffer eingebaut werden? Ist dieser vorher bekannt, so ist es unproblematisch, wenn ein Treffen etwas später anfängt.

Daneben sollten Menschen bedenken, dass sie mit ihrem Handeln eine Botschaft senden. Ist die Kamera vermeintlich am Tag des Online-Workshops kaputt, so ziehen andere Rückschlüsse. Womöglich haben sie das Gefühl, dass nebenher noch etwas anderes bearbeitet wird. Oder aber es ist im Hintergrund womöglich nicht aufgeräumt, die Kleidung oder die Frisur stimmen nicht. „Es ist ein Irrglaube zu denken, dass andere auch bei ausgeschalteter Kamera nicht bemerken, ob jemand mit voller Aufmerksamkeit da ist oder nicht“, sagt Isabel Schürmann. In manchem Fall können Menschen auch einen virtuellen Hintergrund nutzen, so die Trainerin. Dann sind bestimmte Dinge nicht zu sehen. Es hilft im Notfall auch, ein Bettlaken im Hintergrund zu spannen, sodass zum Beispiel die unaufgeräumte Küche verschwindet.

Bild : SergeyNivens- Depositfotos

Die beiden Trainerinnen wollen bewusst nicht die zehn goldenen Tipps fürs Online-Meeting geben. Dennoch sagen sie: „Achten Sie darauf, wann Sie ein Meeting ansetzen. Wenn Eltern gleichzeitig nebenbei Kinder im Homeschooling haben, sind sie unentspannt.“ Auch Kleidung ist ein wichtiger Punkt. Das Hemd sollte nicht flimmern. Selbstverständlich sollte es stabiles Internet geben. Und frühstücken sollten wir davor oder danach. Isabel Schürmann: „Es ist nicht schön, wenn im Online-Meeting ein Brötchen aus der Tüte geholt oder die Kaffeetasse auf den Schreibtisch geknallt wird.“

Daneben empfehlen die beiden auf die Körpersprache zu achten. Christa-Marie Münchow: „Es ist ein Zeichen von Respekt zu prüfen, ob der andere mich anschauen kann.“ Die Kamera und Sitzposition sollten also so sein, dass die Menschen sich auf Augenhöhe sehen können. Auch die Lichteinstrahlung ist ein wichtiger Punkt.

Christa-Marie Münchow sagt: „Jeder Mensch weiß eigentlich, was sich gehört. Wir verlieren nur im Schnell, Schnell, Schnell und dieser Verfügbarkeit der Technik, manchmal den Blick dafür.“

 

Zusammenfassung: So gelingt das Online-Meeting

1. Auch im Online-Meeting gilt: Monologe sorgen nicht unbedingt für langanhaltende Aufmerksamkeit. Daher: Stellen Sie den Teilnehmern Fragen, bitten Sie sie um ihre Einschätzung oder ihre Meinung. Auflockernd sind auch Parts anderer Teilnehmer, die im Vorfeld vorbereitet werden können.

  1. Die Technik muss stehen – nicht nur bei den Teilnehmern, sondern insbesondere auch beim Veranstalter. Daher vor Beginn des Meetings rechtzeitig testen.

LTE und LAN sind stabiler als WLAN.

  1. Bitten Sie die Teilnehmer, pünktlich zu sein. Und seien Sie es auch.
  2. Frühstücken erfolgt besser in den Pausen und nicht während des Meetings. Dasselbe gilt fürs Kaffeetrinken.
  3. Achten Sie auf Ihre Kleidung, Sitzposition und den Hintergrund – die unaufgeräumte Küche kann hinter einem Tuch oder einem virtuellen Design verschwinden. Arbeiten Sie und Ihre Kollegen nicht nebenher etwas anderes.

Tipp:
Sie wollen mehr über das Thema wissen? Dann hören Sie in den Podcast „Coaching to go“ (Folge 52) hinein. Christa-Marie Münchow und Isabel Schürmann erklären, wie Sie gemeinsame Regeln für Online-Meetings erarbeiten. Zu spät kommen oder eine ausgeschaltete Kamera lassen sich vermeiden. Isabel Schürmann ist Co-Autorin des Buches „New Work: Knigge reloaded“. https://coaching-to-go.space/

Der Podcast „Coaching to go“
Was treibt uns an? Was blockiert uns? Der Podcast „Coaching to go“ unterstützt Menschen mit Job, die etwas für sich selbst tun wollen. Dafür liefert er in kleinen Häppchen Methoden zum Selbstcoaching und zur Online-Zusammenarbeit. Es geht um Selbstführung, Digital Literacy, das Auflösen von Konflikten und Hindernissen, die eigene innere Haltung und das eigene Energiemanagement. Mitunter wird es experimentell, zum Beispiel, wenn direkt vor dem Mikrofon gecoacht wird und die Zuhörer Mäuschen spielen dürfen. Über Interviews mit Experten werden Themen vertieft. https://coaching-to-go.space/

Mit Leidenschaft: Coach und Podcasterin
Christa-Marie Münchow lebt nahe Berlin und coacht Menschen in ganz Deutschland online. Sie hilft Selbstständigen, Angestellten und Führungskräften, sich zu entwickeln. Seit über 20 Jahren begleitet sie Menschen auf ihrem Weg und bildet andere Coaches und auch Online-Trainer in Wirksamkeit im virtuellen Raum aus.

Warum gerade Zuhören so wichtig ist

Ob im persönlichen Gespräch oder online: Zuhören ist eine Kunst. Wie uns dies in Online-Meetings mit Zoom, MS Teams oder Google Hangouts besser gelingt, weiß Businesscoach Christa-Marie Münchow. Sie sagt: „Lauschen Sie auf mehreren Ebenen.“

Seit Monaten treffen sich Mitarbeiter, Führungskräfte, aber auch Oma und Enkel verstärkt über Plattformen wie Zoom und Co. Sie tauschen sich am Bildschirm miteinander aus. „Diese Form der Kommunikation wird zwar zwischenzeitlich gut genutzt, jedoch für unsere ganzheitliche Wahrnehmung noch nicht als natürlich empfunden“, so die Trainerin. Denn uns fehlen wesentliche Dinge. Wir sehen uns zum Beispiel nicht ganz. Körpersprache und Körperspannung werden nur eingeschränkt wahrgenommen. Wir können uns auch nicht berühren oder riechen. Das Hören bekommt da eine ganz besondere Bedeutung.

Die vier Ebenen des Zuhörens
Christa-Marie Münchow weiß, dass wir auf vier Ebenen zuhören und diese auch ganz automatisiert anwenden. Gut ist es, sich diese Ebenen bewusst zu machen. Denn dann gelingt das Zuhören besser. Die vier Ebenen hat Wissenschaftler und Autor Otto Scharmer herausgearbeitet. Demnach befinden wir uns zunächst oftmals im Downloading. Dies bedeutet, dass wir von unserer eigenen Meinung aus zuhören. Wir hören das, was wir hören wollen, und fühlen uns bestätigt. Christa-Marie Münchow: „Diese Ebene kann sich sehr gut anfühlen. Das Problem: Es entsteht nichts Neues oder schlimmstenfalls reden wir aneinander vorbei.“ Besser ist es daher, sich mehr zu öffnen – und zwar für Fakten, die wir bisher nicht kannten. Mit dem „Open mind“ auf der zweiten Ebene des Zuhörens gelingt es uns, die Perspektive zu wechseln. Gutes Zuhören braucht aber noch mehr, es darf empathisch sein. „In diesem Moment ist es nicht wichtig, was wir denken und fühlen, wer wir sind. Wichtig ist, sich einmal in die Schuhe des anderen zu stellen“, so die Online-Trainerin. So können wir auf der dritten Ebene des Zuhörens erfahren, was ihn im Inneren bewegt und warum er so argumentiert. Durch Spüren können wir verstehen. Das schafft neue Möglichkeiten, alles neu zu betrachten, ist Christa-Marie Münchow überzeugt.

Raum für Ideen und Kreatives
Die vierte Ebene ist ein generatives Zuhören. Und gerade dieses ist für (Online)-Meetings von großer Bedeutung. Hier öffnen wir unseren Willen und lassen zu, was wir wirklich empfangen können, also Fakten und Emotionen sowie ein Aufmerksamkeitsfeld, das sich zwischen uns und den anderen bildet. Es tut sich ein neuer Raum auf für ungewöhnliche Ideen und Kreatives. Die Menschen sind miteinander verbunden, niemand geht unverändert aus diesem Treffen heraus. Christa-Marie Münchow: „An dieser Stelle wird es anstrengungslos. Nicht jeder Einzelne erzählt seine Meinung, sondern es entsteht ein anderer Gesprächsfluss, der auch Stille, Schweigen und Hinspüren beinhaltet.“ Dabei entsteht dann wirklich etwas Neues, das alle miteinander verbindet.

CONNECTED@ everett225

Paraverbale Kommunikation
Damit Zuhören klappt und wir auch die vierte Ebene erreichen, müssen wir uns auch mit paraverbaler Kommunikation beschäftigen. Dies sind die Dinge zwischen den Zeilen: die Stimmlage, der Stimmklang, ein Lachen, eine Pause, ein Schweigen. Aber auch die Art zu atmen, ein Seufzen, ein Räuspern. „Beobachten Sie auch die Lautstärke und die Kraft in der Stimme. Sie hören, wenn sie lauschen, genau die Art und Weise der Zwischentöne“, so Christa-Marie Münchow.

In den Körper hineinlauschen
Die Online-Trainerin weiß, dass dieses genaue Lauschen etwas mit uns macht. Der Gedankenfluss hört auf. Bindungshormone werden ausgeschüttet. Dadurch werden Angst und Stress reduziert. Es macht innerlich weit. Wichtig bei allem ist, auch sich selbst zuzuhören und zum Beispiel in den eigenen Körper während so eines Meetings hineinzulauschen. Denn er gibt uns ständig Feedback und zeigt uns, wo wir stehen. Wer dabei noch auf seine innere Stimme hört, dem gelingt es, sich selbst und anderen gut zuzuhören und Prozesse gemeinsam gewinnbringend zu gestalten.

 

Tipp:
Sie wollen mehr über das Thema wissen? Dann hören Sie in den Podcast „Coaching to go“ (Folge 50) hinein. Christa-Marie Münchow erklärt, wie Sie auch in Online-Meetings die Kunst des Zuhörens effektiv einsetzen können und dabei wirklich Neues entstehen lassen. https://coaching-to-go.space/

 

Verletzlichkeit als Superpower, wer hätte das gedacht

Gestern habe ich eine sehr berührende Mail von einer Coaching-Kundin bekommen. Ich wusste, dass sie sich schon einige Zeit damit rumschleppte, dass die Rahmenbedingungen/ Ihr Aufgabenfeld und auch die Zusammenarbeit im Team ihren Bedürfnissen nicht wirklich entsprachen. Sollte sie Ihren Chef darauf ansprechen und vielleicht im Team auch darüber reden? Sie verlor täglich viel Energie dadurch. Könnte sie dann nicht besser gleich kündigen? Schwäche zeigen, was ruft das für Reaktionen hervor?

Sie hat sich getraut ! Sie hat ihrem Chef wertschätzend gesagt, was  sie belastet . Was ist dann geschehen? Ihr Chef hat sich bei ihr entschuldigt  und zwar dafür, dass er bisher keine Antennen hatte, wie es ihr geht. Er hatte im Gespräch wirklich ein offenes Ohr für sie. Gemeinsam haben beide und anschließend das Team dafür Lösungen gesucht.

Durch den Mut der Kundin entstand eine Offenheit, die auch den anderen gutgetan hat. Ihre Verletzlichkeit zu zeigen, war ein Türöffner.

Die Google Studie hat bewiesen : Wer sich emotional am Arbeitsplatz sicher fühlt, der ist kreativer, energievoller und für alle funktioniert das Teamwork besser.

Google-Studie

Psychologische Sicherheit entsteht durch ein Teamklima,  in dem Menschen zu Ihren Schwächen und sich selbst stehen dürfen und auch dem Perfektionismus adé gesagt wird.

Da ist jede/jeder gefragt, Mut zu zeigen. Doch wie mache ich das genau? Ist das nicht gefährlich damit zu beginnen, wenn es bisher niemand macht? Worauf sollte ich dabei achten?

Dazu finden Sie in folgendem Artikel von mir 3 Dos und Dont´s.

https://www.haufe-akademie.de/perspektiven/verletzlichkeit-zeigen-aber-wie/

Viel Freude beim Lesen.

Ihre Christa-Marie Münchow

 

Chancen und Risiken von Zoom und Co.
Viele Meetings finden zurzeit online statt. Auch hier kann es zwischen den Teilnehmern mal knirschen. Doch wie spreche ich Konflikte an, wenn jeder vor seinem Rechner sitzt? Drei erfahrene Coaches wissen die Antwort und haben Tipps für die Praxis.

Christa-Marie Münchow arbeitet in der Nähe von Berlin zum größten Teil online mit ihren Kunden/Teams und weiß: Je stärker ein Konflikt ist, desto mehr brauchte es bislang die persönliche Begegnung, um Missverständnisse zu beseitigen. Über Zoom oder andere Plattformen aber fehlt das. Wir können nicht auf alle Sinne zugreifen. Wir sehen zum Beispiel meist nur den Oberkörper. Was die Hände oder die Füße tun, haben wir nicht im Blick. Wir können die Körpersprache nicht sehen. Berühren oder riechen können wir uns auch nicht. Je größer die Gruppe im Meeting ist, desto schwieriger wird es zudem, den Einzelnen zu sehen. Ist der andere noch dabei? Hat er bereits innerlich abgeschaltet? Wurmt ihn etwas?

 

Sandra und Stefan Kemser wissen, wie wir das erkennen können. Die beiden Coaches sind darauf spezialisiert, Konflikte zu lösen. Im Podcast „Coaching to go“ von Christa-Marie Münchow erklären sie, was Konfliktsymptome sind. Sandra Kemser sagt: „Zwei Dinge tauchen in solchen Meetings immer wieder auf. Zum einen gibt es Menschen, die bei einem Konflikt immer mehr reden. Sie werden laut und echauffieren sich. Andere tun genau das Gegenteil. Sie werden leise und sagen nichts mehr“. Christa-Marie Münchow kennt das ebenfalls. Sie sagt: Menschen suchen dann auch keinen Blickkontakt mehr, sie schauen weg oder verdrehen gar die Augen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Sie zeigen mitunter auch kein Interesse mehr fürs Thema. Im schlimmsten Fall verlassen sie das Meeting.

An dieser Stelle ist der Moderator gefragt. Es ist wichtig, dass er die Situation erkennt und Teammitglieder wieder ins Boot holt. Dies können auch einzelne Teammitglieder machen, wenn sie ein Problem wahrnehmen. Dies geht zum Beispiel über sehr einfache Aufforderungen wie „Mich würde deine Meinung zum Thema interessieren“.

Online-Meetings können auch aufgrund der Rahmenbedingungen zu solchen Tiefs führen: Sie sind anstrengender, denn die Teilnehmer müssen aufmerksamer sein und sich auf den Punkt konzentrieren. Daher sollten sie auch kürzer sein und moderiert, so Stefan Kemser.

Zurzeit können sich viele Kollegen aufgrund der Bedingungen in der Coronakrise nicht persönlich sehen. Was mache ich, wenn ich merke, dass sich ein Konflikt mit einem Kollegen anbahnt und ich das Gefühl habe, etwas klären zu müssen? Die drei Coaches sind sich einig: Gut ist es, dem Impuls nicht im Meeting selbst nachzugeben.

Wer ein Problem sieht, sollte zunächst in die Selbstklärung gehen. Was ist der Auslöser für mein Gefühl gewesen? Was ist das größere Thema hinter dem Anlass? Wie wichtig ist es mir, dies zu klären? Von großer Bedeutung sind dabei auch die Rahmenbedingungen. Liegt es vielleicht an der Technik, am Ort, am Raum, an der Zeit, dass dies passiert ist? Können wir Meetings später stattfinden lassen, damit zum Beispiel der Ehepartner oder die Kinder nicht in der Wohnung sind? Liegt es vielleicht an der Effizienz, mit der wir uns in Online-Meetings stürzen? Anders als bei anderen Terminen, gönnen wir uns in der Regel keine Pausen.

 

 

Sandra Kemser: „Wenn die Rahmenbedingungen nicht das Problem sind, dann sollten wir schauen, was inhaltlich los ist. Ist es ein aufgabenbasierter Konflikt? Gibt es Regeln, die verletzt wurden? Wurden Vereinbarungen nicht eingehalten? Welches meiner Bedürfnisse wird hier nicht erfüllt?“ Wenn auch der andere ein Interesse haben wird, die Sache zu klären, dann sollten wir den Mut haben, es anzusprechen, so die Coaches. Dafür empfiehlt es sich, einen Extra-Termin zu vereinbaren. Dann kann sich jeder vorbereiten und keiner wird von einer Sache überrollt. Zwischen Tür und Angel solche Konflikte lösen zu wollen, empfiehlt sich auch vor Ort im Büro nicht.

Die drei Coaches sind überzeugt davon, dass Online auch Chancen bietet. Wer sich beispielsweise über Zoom verabredet, um einen Konflikt zu klären, der bleibt jeweils in seinem eigenen Revier. Es muss kein neutraler Ort für das Gespräch gesucht werden. Die Menschen haben einen gewissen Abstand und auch Sicherheit. Für die Konflikt-Lösung gibt es die 24-Stunden-Regel: Eine Nacht drüber schlafen. Dann sollte das Problem angegangen werden.

Zusammenfassung : 

  1. Je stärker ein Konflikt ist, desto mehr müssen Sie für persönliche Klärung sorgen. Das geht genauso gut auch online mit entsprechender Vorbereitung von beiden Seiten. Telefon oder WhatsApp sind ungünstig und führen leicht zu Missverständnissen.
  2. Konflikte zeigen sich auch in Online-Meetings am Verhalten der Teilnehmer. Manche reden sehr viel und echauffieren sich. Andere werden ruhiger und klinken sich aus.
  3. Wenn Sie merken, dass ein Kollege nicht mehr aufmerksam ist, können Sie ihn online anders als im Büro nicht anstupsen. Sie können ihm aber beispielsweise eine private Chatnachricht schicken und ihn wieder ins Boot holen.
  4. Online-Meetings sind aufgrund der Rahmenbedingungen anstrengender. Tappen Sie nicht in die Effizienzfalle. Gönnen Sie sich auch eine Pause. Es hilft, Konflikte zu vermeiden.
  5. Sprechen Sie einen Konflikt nicht im Team-Meeting selbst an, es sei denn vereinbarte Regeln für dieses Treffen werden nicht eingehalten. Gehen Sie in die Selbstklärung und fragen Sie sich: Liegt es an den Rahmenbedingungen, ist das Problem aufgabenspezifisch oder persönlich? Damit weiten Sie eine enge Sichtweise und kommen zu mehr Sachlichkeit.
  6. Wenn Sie merken, dass jemand nur noch still und abwesend teilnimmt, haben Sie den Mut, Dinge auch online anzusprechen. „Wo habe ich dich verloren?“ oder: „Ich bin gerade irritiert. Hier ist etwas passiert, das verstehe ich nicht. Kannst du es mir erklären?“
  7. Setzen Sie sich auch für Online-Meetings Regeln, um Konflikte zu vermeiden. Zum Beispiel: „Wir arbeiten nicht nebenbei.“

Tipp:
Sie wollen mehr über das Thema wissen? Dann hören Sie in den Podcast „Coaching to go“ (Folge 46) hinein. Christa-Marie Münchow, Sandra und Stefan Kemser erklären hier, wie Sie Konflikte auch online in den Griff kriegen. https://coaching-to-go.space/

Der Podcast „Coaching to go“
Was treibt uns an? Was blockiert uns? Der Podcast „Coaching to go“ unterstützt Menschen mit Job, die etwas für sich selbst tun wollen. Dafür liefert er in kleinen Häppchen Methoden zum Selbstcoaching. Es geht um Selbstführung, Intuition im Business, das Auflösen von Konflikten und Glaubenssätzen, die eigene innere Haltung und das eigene Energiemanagement. Mitunter wird es experimentell, zum Beispiel, wenn direkt vor dem Mikrofon gecoacht wird und die Zuhörer Mäuschen spielen dürfen. Über Interviews mit Experten werden Themen vertieft.
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